Fremde Heimat

Vier sogenannte »Literaturinseln« bilden den Schwerpunkt dieser Laborausstellung und wagen den innovativen Versuch, Literatur emotional erfahrbar zu machen. Die Besucher:innen können diese atmosphärischen Räume teilweise begehen und nehmen zugleich Rolle und Sichtweise des Autors ein. Inszeniert werden jeweilige Schlüsselszenen aus den Werken der Familie Mann. 

Die Ausstellungsarchitektur und -materialität generiert sich aus dem inhaltlichen Kontext. Sie ist als Wanderausstellung konzipiert und passt in einen Sprinter.

„Das Büro DREJ hat für das Buddenbrookhaus bereits vier Ausstellungen gestaltet. Überzeugt hat mich dabei immer wieder, wie klug und sensibel DREJ die Themen und Thesen der Ausstellung in räumliche Elemente übersetzt hat. Die Gestaltung war stets ein echtes ‚Raumerlebnis‘ und passte perfekt zu den vermittelten Inhalten. Die Gegebenheiten im Buddenbrookhaus sind dabei nicht einfach: Raumhöhe, Beleuchtungsmöglichkeiten usw. verlangen einer Gestaltung viel ab. […]“

Museumsleiterin Buddenbrookhaus / Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum

Dr. Birte Lipinski

Eine Illustratin aufgerissener Augen von Doktor Faustus
Eine Plakatwand mit aufgeklebten Texten über die Flucht der Familie Mann und ein literariches Quiz auf einem Monitor.
Eine Plakatwand in einer Ausstellung mit Texten über die Flucht der Familie Mann
Eine begehbare Holzbox mit roten Vorhängen, die das Thema Mephisto von Klaus Mann verhandelt.
Eine Glühbirne, die Licht gibt, in der Ausstellung Fremd Heimat.

Fotos: © Buddenbrookhaus

Fotograf: Kai Nielsen 

Grafik: Marco Störmer

Eine Holzbox mit Texten über Henri Quatre von Heirich Mann
Ein Koffer auf einem Tisch. Rundherum Dinge, die Kinder mit auf eine Flucht nehmen würden.
Eine Plaktwand in der Sonderausstellung Fremde Heimat, die mit Texten beklebt sind und von der Flucht der Familie Mann vor dem Krieg erzählen.